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Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist mir eine Ehre, Sie zu meinem neuen Zyklus BAROCKVIOLINE UNENTDECKT 2021 – VIRTUOSES aus WIEN einzuladen!

Mit dem Motto “es gibt keine alte Musik” ist es Ziel dieses Projektes die noch immer unbekannten, versteckten und gleichzeitig doch so anspruchsvollen Schätze der Wiener barocken Kultur dem Publikum zu präsentieren und die Violinwerke bedeutender Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts angemessene Aufmerksamkeit zu schenken. Meisterhafte Aufführungen, die im Rahmen von Konzertreihe erklingen werden, sollen dazu das Wissen und das Bewusstsein über den Reichtum Wiens – der Welthauptstadt der Musik, vertiefen und so bereichern. Daher finden vier sorgfältig abgestimmte Konzertprogramme in verschiedenen prachtvollen Kirchen Wiens statt: in Wieden, in Währing, in Mariahilf und in der Innenstadt.

Ich freue mich sehr auf Ihr kommen!

Ihre,

Jolanta Sosnowska

KONZERT #1

Antonio Vivaldi: halsbrecherisch

Jolanta Sosnowska – Barockvioline, künstlerische Leitung

Magdalena Malec – Cembalo (Basel, CH)

Do, 10. Juni

19.00 h

Kirche St. Elisabeth, Sankt-Elisabeth-Platz 9,

4. Wien

2021 feiert man das 280. Todesjahr Vivaldis. Der geniale Komponist zog 1740 nach Wien, um Unterstützung bei Kaiser Karl VI. zu suchen (der jedoch schon im Oktober 1740 starb). Vivaldi – der einstmals bekannteste Musiker Europas – blieb in Wien unbeachtet von der Musikwelt. Erstarb zehn Monate nach seiner Ankunft in Wien und wurde am 28. Juli 1741 in einem einfachen Grab auf dem Spitaller Gottsacker vor dem Kärntnertor beigesetzt, an dessen Stelle sich heute das Hauptgebäude der Technischen Universität Wien befindet. Vivaldi war nicht nur in Norditalien sehr einflussreich, sondern auch im deutschen Raum. Johann G. Pisendel verbreitete nach seiner Italienreise Vivaldis Techniken am Dresdner Hof. Johann Seb. Bachs Stil machte unter dem Einfluss Vivaldis eine tiefgreifende Weiterentwicklung durch; unter anderem transkribierte Bach mehrere Konzerte für Cembalo und für Orgel.


M. Malec & J. Sosnowska

Programm

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Violinsonate in A, Op.2 Nr. 2
Preludio a Capriccio/Presto/Corrente/Adagio/Giga
Violinesonate in g, Op. 2, Nr. 1
Preludio/Giga/Sarabanda/Corrente
Violinsonate in C, Op. 2, Nr. 6
Preludio/ Allemanda/Giga
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Concerto in F-Dur BWV 978 für Cembalo solo
Bearbeitung des Concertos für Violine und Streicher in G-Dur Op. 3 Nr. 3 RV 310 von Antonio Vivaldi
Allegro/Largo/Allegro
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Violinsonate in F, Op. 2, Nr. 4
Andante/Allemanda/Sarabanda/Corrente
Violinsonate in h, Op. 2, Nr. 5
Preludio/Corrente/Giga
Sonate in D, RV 810
Antdante/Allegro/Largo/Allegro
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde und Freundinnen der Barockmusik,
Mit großer Freude lade ich Sie am Di., den 20.7. um 19h
zum zweiten Konzert meines neuen Zyklus ein. Ich hoffe, Sie werden den Abend mit Ihrer Anwesenheit verehren!
Ihre,
Jolanta Sosnowska

KONZERT #2

“NICOLA MATTEIS: SPHÄRISCH”

Jolanta Sosnowska – Barockvioline Solo

Di, 20.Juli 2021

19.00 h

Kirche St. Ägyd, Pötzleinsdorfer Str. 108

18. Wien

Ein Programm für Kenner und Liebhaber feiner Solomusik.

Im Barocken Österreich und Deutschland haben Violinkomponisten einen Traum zum Leben erweckt, indem sie aus einer einzigen Geige eine Kathedrale der Harmonie geschaffen haben…Ein Ort wo Musik der Emotionen und der Stille Ihr Hohepunkt erreichen.

Am 20. Juli um 19 Uhr lädt Sie die polnische Barockviolinistin Jolanta Sosnowska zu ihrem Rezital der spektakulärsten solo Musik des 17. & 18. Jahrhunderts für Violine solo ein. In der wunderschönen, stimmungsvollen Kirche St. Ägyd (Wien 18.) werden Stücke für Solo Violine nicht nur von J.S. Bach und H.I.F. von Biber, sondern der beiden weniger bekannten österreichischen Barockkomponisten Johann Joseph Vilsmayr und Nicola Matteis präsentiert.

Die Werke spiegeln den Glanz und die musikalische Vielfalt dieser Epoche wieder, aber auch Virtuosität, Emotionalität und Feinheit.

Programm

Nicola MATTEÏS Jr (1670-1737) Fantasia in a „Alia Fantasia“, c. 1720

Johann Joseph VILSMAYR (1663–1722)

Partia I A-Dur
aus: Artificiosus Concentus pro Camera, 1715
Prelude-Aria-Saraband-Gavott-Menuett/Aria-Menuett-Aria-MenuettGuig Heinrich

Johann Sebastian BACH (1685-1750)

Partita II d-Moll, BWV 1004
aus: Sei Solo a Violino senza Basso accompagnato, c. 1720
Allemanda-Sarabanda-Corrente-Giga-Chaconne

Ignaz Franz von BIBER (1644-1704)

Passacaglia g-Moll
aus: Rosenkranzsonaten, 1670

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Freunde und Freundinnen der Barockmusik,

Mit großer Freude lade ich Sie am Do, den 2.9. zum dritten Konzert meines neuen Zyklus ein. Ich hoffe, Sie werden den Abend mit Ihrer Anwesenheit verehren!

Ich freue mich auf Sie sehr!

Ihre,

Jolanta Sosnowska

KONZERT #3

“NICOLA PORPORA: ERSTAUNLICH”

Jolanta Sosnowska – Barockvioline

Alex Jellici – Barockcello (Winterthur, CH)

Magdalena Malec – Cembalo (Basel, CH)

Do, 2.September 2021

19.30 Uhr

Pfarrkirche Mariahilf

Barnabitergasse 14

6. Wien


Ein Programm voll von Überraschungen

Am 2. September lädt Sie die polnische Barockviolinistin Jolanta Sosnowska zu einem Konzert der spektakulärsten virtuosen Musik 18. Jahrhunderts ein. In der wunderschönen barocken Kirche Mariahilf, auch Barnabiterkirche genannt (Wien 6.), werden drei erstaunlichen Violinsonaten von dem Italiener Nicola Porpora presäntiert, sowie Cembalowerke des Domenico Scarlatti, die Geist ihren Epoche authentisch wiederspiegeln, auch aber die Schönheit der barocken polyphonen techniken abrufen.

Nicola Porpora also als Komponist von Geigensonaten? Den Mann kennt man doch, wenn überhaupt, als Meister italienischen Gesangs und als Zuchtmeister des jungen Joseph Haydn, schließlich noch als Lehrer des genialischen Hasse. Gelebt hat der Porpora bis 1768 und war doch nur ein Jahr jünger als Bach. Porpora war durch und durch konservativ. Der galante Stil zeichnet sich bei ihm nur in Schemen ab. Seine Violinsonaten sind, rundheraus gesagt, Virtuosenstücke.

Domenico Scarlatti zählt zu den berühmtesten Komponisten der Barockzeit, auch wenn seine Musik eher dem Galanten Stil nähert. Geboren in Neapel im gleichen Jahr wie Johann Sebastian Bach, lebte Scarlatti die zweite Hälfte seines Lebens in Spanien und in Portugal, wo er als Komponist und Cembalist für die Königsfamilien arbeitete. Dort komponierte er 555 Cembalo Sonaten. Der besondere Stil Scarlattis brachte einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der europaischen Tastenmusik.

Programm

Nicola Antonio Porpora (1686-1768)

Violinsonate Nr. 1 in A-Dur

aus der XII Violin Sonaten, Wien 1754

Preludio (Grave) / Fuga / Adagio / Allegro

Domenico Scarlatti (1685-1757)

Sonate in D-Dur K.258

Andante

Sonate in D-Dur K.53

Presto

Nicola Antonio Porpora

Violinsonate Nr. 2 in G-Dur

aus der XII Violin Sonaten, Wien 1754

Sostenuto – Fuga / Aria Cantabile / Allegro

Domenico Scarlatti

Sonate in d-Moll K. 10

Allegro

Sonate in d-Moll K. 213

Adagio

Sonate in a-Moll K.175

Allegro

Nicola Antonio Porpora

Violinsonate Nr. 3 in D-Dur

aus der XII Violin Sonaten, Wien 1754

Largo – Fuga / Andantino / Vivace

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde und Freundinnen der Barockmusik,
Mit großer Freude lade ich Sie am Fr., den 10.12. um 19h
zum zweiten Konzert meines neuen Zyklus ein. Ich hoffe, Sie werden den Abend mit Ihrer Anwesenheit verehren!
Ihre,
Jolanta Sosnowska

KONZERT #4

“HEINRICH SCHMELZER: ELEGANT”

Jolanta Sosnowska – Barockvioline

Erich Traxler – Cembalo

Do, 2.September 2021

19.30 Uhr

Pfarrkirche Mariahilf

Barnabitergasse 14

6. Wien

Ein Programm voller Verschiedenheit und voll Schönheit!

Als Kaiser Leopold I. im Jahr 1658 von Wien aus zu seiner Krönung nach Frankfurt reiste – natürlich mit großem Gefolge, war auch Johann Heinrich Schmelzer dabei. „Der berühmte und fast vornemste (!) Violist in ganz Europa“, so priesen ihn die Zeitgenossen. In Wien stieg Schmelzer in rasantem Tempo die Karriereleiter hinauf: Zu fast allen Festveranstaltungen des Hofes lieferte er die Musik, darunter auch für ein Rossballett, das in ganz Europa für Furore sorgte. Zum Dank beschenkte ihn der Kaiser mehrfach mit Goldketten; damals eines der Zeichen außergewöhnlicher Gunstbezeugung. 1673 wurde Schmelzer in den Adelsstand erhoben, sechs Jahre später zum Kaiserlichen Hofkapellmeister ernannt – als erster Nicht-Italiener seit Beginn des 17. Jahrhunderts. Wenig später erlag er der Pest.

Mit der Sammlung „Für eine Violine“ (Unarum Fidium) feierte Schmelzer seinen künstlerischen Durchbruch. Man findet diesen wunderschönen Druck in ganz Europa verstreut. Die von ihm geforderte edle Klangfarbe und Spielweise der Geige gepaart mit erstaunlicher Virtuosität und Ausdruckskraft machte seine Musik zeitlos und beispielgebend für viele Geigergenerationen nach ihm.

Programm

Heinrich Schmelzer (1620-1680) Violinsonaten aus der Sammlung UNARUM FIDIUM (1664)

sowie Werke von Alessandro Poglietti und Johann Kaspar Kerll

jolantasosnowska.com