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‚Jolanta Sosnowska ist eine Entdeckung auf der Barockvioline‘

Innsbrucker Festwochen der alten Musik

 

‚Jolanta Sosnowska ist eine sehr profilierte Violinistin, die über eine große stilistische Bandbreite verfügt. Das Barockrepertoire präsentiert sie Gespür und zupackender Virtuosität. Man kann sie sich aber genauso in einem ambitionierten Kammerensemble, wie der Kremerata Baltica oder dem Orpheus Chamber Orchestra vorstellen, ja sogar in einer Folkloreband“

Dr.  Richard Lorber / WDR3 Köln

 

‚Zwei große Entdeckungen für das mexikanische Publikum: Noskowski und der Violinkunst von Jolanta Sosnowska‘

                                             Dr. Emilio Garzon / Radio OPUS Mexiko

 

„Sosnowska lässt die einzelnen Töne in ihrer schönsten Melodik erklingen. Sie spielt mit einer schier außergewöhnlichen Ausdruckskraft und – wie man es heutzutage sagen würde – energetisierend, virtuos. In ihrem Spielen baut sie vor allem eine emotionale Ebene auf, die Freude und Sehnsüchte aufleben lässt und zur Besinnung einlädt. In jedem ihrer aufgeführten Werke setzt sie nicht die Schönheit fort, sondern vielmehr erlebt sie die Schönheit‘

Muzyka21 

 

‚Jolanta Sosnowska ist eine vielseitige, außergewöhnlich dynamische Musikerin, die über eine einzigartige Ausdruckskraft verfügt‘

Prof.  Zbigniew Bargielski

 

 

 

 

Hommage an 1685er
Tiroler Krone – 30. August 2014, Franz Gratl

 

[…] Die Choralzitate und zahlensymbolischen Bezüge auf Choräle, die die deutsche Musikwissenschaftlerin Helga Thoene in Bachs d-Moll-Chaconne aufspürte, standen im Mittelpunkt eines dramaturgisch schlüssigen Programms mit Sätzen aus der d-Moll-Violinpartita, ausdrucksvoll und klangsinnlich interpretiert von Jolanta Sosnowska, Bach-Chorälen, fein modelliert und textdeutlich vorgetragen vom Vokalensemble NovoCanto unter Wolfgang Kostner, und Orgelchorälen, vielfarbig und lebendig gespielt von Charlotte Marck. Den Höhepunkt dieser fast einstündigen Meditation bildete die Verknüpfung der d-Moll-Chaconne mit den von NovoCanto überzeugend eingewobenen Choralzitaten – die These von Helga Thoene, das Stück sei eine Trauermusik für Barbara Bach, wurde so in einem hochexpressiven Klangexperiment verdichtet. […]

 

 

Wandeln zu neuen Hörerfahrungen
Tiroler Tageszeitung – 30. August 2014, Ursula Strohal

 

[…] Das Johann-Sebastian-Bach-Konzert im Dom wird im Gedächtnis bleiben. Einzelsätze der Violinpartita in d-Moll, BWV 1004, fesselnd subtil gespielt von Jolanta Sosnowska, standen Chorälen und Orgel-Choralvorspielen gegenüber, die – wissenschaftlich akribisch entschlüsselt – Bach als Trauermusik in die Chaconne der Partita verwob. Und genau das machten das Ensemble NovoCanto (Leitung: Wolfgang Kostner) und die Geigerin simultan faszinierend hörbar. Der Chor schien Konzentration, Klang und Transparenz aus der Mystik dieses Erlebnisses zu ziehen. […]

 

 

Steigen die Götter auf die Erde nieder…
Oberösterreichische Nachrichten – 6. Mai 2014, Michael Wruss
OÖN Bewertung: ******

 

[…] Geschickt erzählen die aneinandergereihten Madrigale, Sonaten, Chaconnen die vertrackte Liebesgeschichte nach Noten von Claudio Monteverdi, Biagio Marini, ergänzt mit Instrumentalstücken von Girolamo Kapsberger, Giovanni Battista Granata, Carlo Farina und Alessandro Piccinini. Tarquinio Merulas „Su la cetra amorosa“ erklang als Liebeshymne, und die Ausflüge in Monteverdis geistliche Welt („Nigra sum“ aus der Marienvesper und „O quam pulchra es“ aus „Ghirlanda Sacra“ (1625) fungierten als Klangrede für größtes Liebesleid.

So spielte man weidlich mit musikalischen Affekten, Emotionen und Leidenschaften und gestaltete einen klugen, die Vielfalt der frühen Barockmusik ideal präsentierenden Abend. Markus Miesenberger war als verliebter Gott ganz in seinem Element und überzeugte stimmlich wie gestalterisch.

Gerade das intensive, jedes Wort sinngemäß ausdeutende Herangehen an die Musik wie ihre leidenschaftliche Umsetzung begeisterten. Ebenso wortdeutlich war Jolanta Sosnowska – mit der Violine, auf der sie die vielfältigsten Stimmungen sehr beredt nachzeichnete. Als Continuospieler und Solisten fungierten Hubert Hoffmann (Chitarrone) und Daniel Oman (Colacione und Barockgitarre), die den fulminanten Liebesstreit perfekt ergänzten und höchst amüsant kommentierten. Eine sehr gelungene Patchwork-Arbeit, die gekonnt subtil mit der Musik und ihren Affekten spielt.[…]